Bitterfeld
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Rückblick 2016 Außenstelle Anhalt Bitterfeld

31.12.2016

Im Jahr 2016 erhielten durch die Mitarbeiter der Außenstelle WEISSER RING Bitterfeld 30 Opfer  von Straftaten Hilfe und Unterstützung. Das Spektrum der Straftaten reichte von Sexuellem Missbrauch, Vergewaltigung, häuslicher Gewalt, Betrug bis zu Mobbing und Stalking,  

Neben menschlichem Beistand, persönlicher Betreuung und finanziellen Zuwendungen war  oftmals psychologische Hilfe erforderlich.
Durch eine enge Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Psychologen konnten wir den Opfern zeitnah helfen. Es wurden drei Beratungsschecks für eine psychologische Erstberatung an die betreffenden Opfer ausgehändigt.

Mit finanziellen Zuwendungen konnten wir dazu beitragen, dass die Opfer die wirtschaftlichen Folgen der Tat besser verkraften konnten.
Im zurückliegenden Jahr reichten wir insgesamt 6 finanzielle Hilfen in Höhe von insgesamt 1700 Euro an Opfer aus.

Des Weiteren konnten wir 6 Opfer mit Beratungsschecks für eine anwaltliche Erstberatung unterstützen.

Die Zahl der Opfer, die sich an uns wenden, steigt langsam. Dazu trägt ganz sicher auch unser zunehmender Bekanntheitsgrad bei.

In zahlreichen Veranstaltungen und Gesprächsrunden wurde der WEISSE RING mit seinem breiten Angebot an Hilfeleistungen für Opfer von Straftaten vorgestellt. (10 Vorträge, 170 Teilnehmer)
Durch Information über neue Kriminalitätsformen und Möglichkeiten diesen zu begegnen wurde unsere Vortragstätigkeit bereichert.
 So wurden in Kooperation mit der örtlichen Polizei Selbstbehauptungskurse für Frauen angeboten (9 Veranstaltungen mit insgesamt 15 Teilnehmerinnen, 1 Veranstaltung mit 36 Teilnehmerinnen), deren Fortführung auch 2017 geplant ist.
Für Schulklassen wurde verstärkt die Problematik Cybermobbing (3 Veranstaltungen, ca.80 Teilnehmer) für Senioren Einbruchsschutz  (2 Veranstaltungen ca. 70 Teilnehmer) angefragt.
Kriminalitätsvorbeugung ist neben der Opferhilfe und dem öffentlichen Eintreten für Kriminalitätsopfer ein Satzungsziel des WEISSEN RINGS.
Wir möchten, dass unsere Bürger sicher leben und stellen Ihnen gern Informationen zum Schutz vor Kriminalität zur Verfügung, damit sie erst gar nicht Opfer einer Straftat werden.
Neben unserer Vortragstätigkeit nutzten wir dazu auch die Teilnahme an den Seniorenmärkten sowie die Publikation in den Medien.

Der Tag der Kriminalitätsopfer erinnert an die persönliche, rechtliche und wirtschaftliche Situation der durch Kriminalität und Gewalt geschädigten Menschen.
Gemeinsam mit Vertretern der Politik und Verwaltung nahmen wir gesellschaftliche Verantwortung wahr und machten wir  an diesem Tag auf Kriminalitätsopfer aufmerksam, die auf Schutz, praktische Hilfe und Solidarität des Gemeinwesens angewiesen sind.